Zirndorf, Erlangen (epd). Jahrgangsgemischte Klassen und flexible Lernzeiten: Für ihr Konzept zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit erhält die Grundschule Erlangen-Tennenlohe den mit 25.000 Euro dotierten Hob-Preis. Die von der Stiftung Kinderförderung von Playmobil ausgelobte Auszeichnung prämierte Schulen, die "individuelle Lernwege gestalten und faire Bildungschancen für alle Kinder ermöglichen", heißt es in einer Mitteilung der Stiftung vom Mittwoch. Weitere 25.000 Euro gingen an die Janusz-Korczak-Schule in Chemnitz sowie jeweils 10.000 Euro an 20 Schulen in der Bundesrepublik, darunter die Münchner Guldsteinschule.

Die Grundschule Erlangen-Tennenlohe verfolge das Ziel, allen Kindern faire und wirksame Bildungschancen zu eröffnen, so die Mitteilung, unabhängig von ihrer Herkunft, Sprache oder individuellen Voraussetzungen. Schwerpunkte bildeten dabei unter anderem die Förderung von Sprache und Selbstbewusstsein durch das Schulradio, Lehrwerkstätten und ein enges Netzwerk aus Lehrkräften, Eltern, Ehrenamtlichen und externen Partnern. Der Hob-Preis wurde im Schuljahr 2025/26 zum dritten Mal vergeben. Mit einem Gesamtpreisgeld von 250.000 Euro gehört er nach Angaben der Stiftung zu den größten Schulwettbewerben in Deutschland.