München (epd). Bayern treibt die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser im öffentlichen Raum voran. Mit Blick auf die zweite Hitzewelle in diesem Sommer teilte das bayerische Umwelt- und Verbraucherschutzministerium am Freitag mit, dass es den Neubau von zwei Trinkbrunnen pro Kommune außerhalb von Gebäuden mit jeweils maximal 10.000 Euro und 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten fördert.
Zwischen den Jahren 2021 und 2024 seien bereits über ein Sonderprogramm 200 Vorhaben genehmigt worden. Seit dem 1. April 2025 weitere knapp 70 über das Sonderprogramm "Kommunale Trinkbrunnen". Aktuell sei der Neubau von mehr als 90 Trinkbrunnen vorgesehen. Im Sommer soll zudem die neuaufgelegte Förderrichtlinie Kommunaler Klimaschutz (KommKlimaFöR 2026) in Kraft treten. Sie will Kommunen dabei unterstützen, Projekte umzusetzen, die einen Beitrag zur Reduktion der Auswirkungen von Hitzeperioden leisten.