Bad Alexandersbad, München (epd). Das "Bayerische Bündnis für Toleranz" hat vier neue Mitglieder gewählt. Mit nun 108 Partnerinnen und Partnern ist der 2005 gegründete Zusammenschluss weiterhin "Bayerns größtes Netzwerk aus staatlichen, zivilgesellschaftlichen und religionsgemeinschaftlichen Akteuren gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus", heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Neu hinzugekommen seien das internationale Hilfswerk missio München, der bayerische Landesverband des Deutschen Mieterbundes, der bayerische Landesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen (LJKE) sowie die Türkische Gemeinde Bayern. "Genau diese Vielfalt brauchen wir, um Demokratie und Menschenwürde zu schützen", sagte Christian Kopp, der Sprecher des Bündnisses und Landesbischof der bayerischen evangelischen Kirche (ELKB). Der Mieterbund setze sich etwa gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ein, missio bringe Erfahrung aus der globalen Bildungsarbeit mit. So trage jedes Mitglied mit seinen Besonderheiten zur gemeinsamen Arbeit gegen Menschenfeindlichkeit bei.