Ich mag Menschen, auf die ich mich verlassen kann.

Die Freundin, bei der ich weiß, dass ich Sie jederzeit nachts um 3.00 Uhr anrufen könnte, wenn ich sie bräuchte, und sie würde sofort kommen.

Der Elektriker, der den ausgemachten Reparaturtermin für die defekte Waschmaschine terminnah und zuverlässig einhält und dann genau weiß, was reparaturbedürftig ist.

Unser Kirchenmusiker, der neben der Musik, auch noch handwerklich begabt ist. Hat zum Beispiel ein technisches Problem, mal wieder unsere Mikrofonanlage in der Kirche außer Betrieb gesetzt, ist er verlässlich zu Stelle und bringt alles in Ordnung.

Natürlich erlebe ich manchmal auch anderes. Bestimmt kennen Sie das auch liebe Hörerinnen und Hörer: Menschen, die immer zu spät kommen oder die einen lange ausgemachten Termin, ohne sich zu melden, einfach platzen lassen. Manchmal ahnt man es schon: Man hat jemanden um einen Gefallen gebeten, Blumen gießen, den Briefkasten leeren. Und dann kommt man aus dem Urlaub zurück und sieht: Der Briefkasten quillt über und die Pflanzen sind vertrocknet. Mit der tollsten Entschuldigung erfährt man dann, dass das jetzt leider doch nicht möglich war und man bitte Verständnis dafür haben müsse.

Natürlich geht die Welt nicht unter, weil ich mich von einigen meiner Pflanzen verabschieden muss. Und doch ist Verlässlichkeit ein Anker, um gut und vertrauensvoll zusammenzuleben. Ich möchte verlässlich sein und erwarte das auch von anderen. Klar: niemand ist perfekt. Es geschieht mir auch schon mal, dass ich etwas vergesse, andere enttäusche und mich dann dafür entschuldige. Vertrauen wächst, wo wir spüren, dass wir es gut miteinander meinen, wir füreinander da sind und uns aufeinander verlassen können. Ich brauche das, um zuversichtlich leben zu können.

Die Nachrichten berichten von ganz anderen Entwicklungen an vielen Orten der Welt. Da gibt es diktatorische Systeme, in denen gutes Miteinander, Menschenrechte oder Gerechtigkeit vollkommen aus dem Blick geraten sind.

Es geht nicht mehr darum, aufeinander zu achten und füreinander einzustehen. Wer dort die Macht hat, bestimmt ausschließlich zu seinem eigenen Vorteil. Es zählt nur noch, was man sich nimmt, skrupellos und auch mit brutaler Gewalt. Dabei gerät die ganze Welt ins Wanken. "Worauf kann ich mich noch verlassen?" Unsicherheit, Müdigkeit, Überforderung breiten sich aus, wie eine klebrige Masse, die man nicht mehr loswird. Es zerrt an uns, wenn bisherige Sicherheiten ins Wanken geraten. Die Bibel erzählt, mit ihrem ziemlich realistischen Blick auf die Welt, an vielen Stellen von der Treue und Verlässlichkeit Gottes. Mir erscheint das wie ein Gegenmodell. Es tut mir gut, davon zu hören. Es fühlt sich an, wie ein Rettungsanker inmitten stürmischer See. Ich finde dieses Gefühl wieder in der Musik von Antonio Vivaldi. "La tempesta die mare - der Seesturm" nennt er eines seiner Flötenkonzerte. Es verbindet für mich das Empfinden des Ausgeliefertseins mit der Suche nach Halt.

Dem Wind nicht das letzte Wort lassen…

Wenn alles auf dem weiten Ozean wankt, dann muss man sich darauf verlassen können, dass das Schiff trägt. Es kann aber auch ganz anders kommen. Vor einigen Wochen war ich auf der Insel Föhr. Im Museum "Kunst der Westküste" besuche ich die Ausstellung "Maritime Revolutionen." Es geht um die umwälzenden Veränderungen in der Kunst, der Gesellschaft und der Schifffahrt des 19. Jahrhunderts. Ich sehe Gemälde, die die Weite des Meeres eingefangen haben, Modelle der ersten Dampfschiffe und Plakate, mit denen man vor 100 Jahren für elegante Seereisen geworben hat. Alles atmet Fortschritt, das Versprechen von Sicherheit und Schnelligkeit. Dann stehe ich in einem sehr kleinen abgedunkelten Raum. Eine Videoinstallation wirft Bilder einer stürmischen See an die Wände. Umgeben von grauen meterhohen Wellen, die auf und ab wogen, höre ich, wie es stürmt, pfeift und der Wind unbändig heult. Unmittelbar werde ich Teil eines gewaltigen Sturms auf hoher See. Ich spüre, wie alles wankt und ein mulmiges Gefühl sich in mir breitmacht. Dann höre ich eine raue Männerstimme. Ein Seemann des 19. Jahrhunderts liest Eintragungen aus dem Logbuch. Erinnerungen an seine erste prägende Sturmfahrt. "Als der Sturm auf hoher See immer bedrohlicher wurde, da erinnerte ich mich an die Worte meiner Mutter, die gesagt hatte: "Wenn du in einen großen Sturm kommst, dann tu was! Lass nicht dem Wind, das letzte Wort! Wenn nichts mehr geht, dann zähle! Und wenn Du nicht mehr zählen kannst, dann singe! Und wenn du nicht mehr singen kannst, dann bete! " So zählte ich und zählte und zählte und als ich nicht mehr zählen konnte, sang ich. Und als ich nicht mehr singen konnte, betete ich, bis ich schließlich von einem anderen großen Schiff gefunden und gerettet wurde."

Im Sturm, wie im Leben gilt also: Nicht aufgeben, ins Tun kommen. Selbst dann, wenn es einem völlig vergeblich vorkommt. Ich finde, das ist ein erstaunlicher Rat. Kann das wirklich funktionieren? Dort wo man am Boden liegt, wenn die Gedanken kreisen und die Schwerkraft wie Blei niederdrückt, ist es doch unglaublich schwer wieder in Bewegung zu kommen. Widerstandskraft entsteht nicht auf Knopfdruck. Und doch staune ich immer wieder. Es gibt Lebensgeschichten, da scheint alles am Ende, kein Land in Sicht. Und dann öffnet sich plötzlich der Horizont. So als gäbe es eine innere Kraft, die, auch unter widrigsten Umständen, Unglaubliches in uns zu entfalten vermag…

Ich denke dabei an Helen Keller. 1880 wird sie in Amerika geboren. Mit anderthalb Jahren erkrankt sie und ist daraufhin blind und taub. Für ihr ganzes weiteres Leben. Zunächst bedeutet das: vollkommene Isolation. Ich kann es mir kaum vorstellen, wenn nur noch der Tastsinn das Tor zur Außenwelt ist. Kein Wunder, dass das Mädchen immer stärkere und unbändige Wutanfälle bekommt. Ihre Eltern sind verzweifelt. Sie suchen Hilfe und stellen die Lehrerin Anne Sullivan an. Ein Glücksfall, denn ihr gelingt mit viel Geduld und Übung Erstaunliches. Sie bringt der kleinen Helen das Fingeralphabet, die Taubstummensprache und auch das Lesen der Brailleschrift bei. Die erwachsene Helen Keller kann später sogar schreiben und einigermaßen verständlich sprechen. Aber das ist noch nicht alles, sie studiert an einem Frauencollege. Sie wird Schriftstellerin, außerdem politische Aktivistin für soziale Rechte und Gleichberechtigung für Schwarze Menschen und für Menschen mit Behinderung. Ihr Glaube ist ihre innere Kraft und sie setzt darauf, dass die Zuversicht im Menschen das Gute zu Tage fördert. Pessimismus ist keine Option für sie.

"Kein Pessimist", sagt sie, "hat jemals das Geheimnis der Sterne entdeckt oder ist in ein unbekanntes Land gesegelt oder hat dem menschlichen Geist einen neuen Himmel eröffnet."[1]

Solche Frauen wie Helen Keller und ihre Lehrerin machen mir Hoffnung. Es ist immer mehr möglich, als wir denken, wenn wir zusammen nach Lösungen suchen. Wenn wir uns einlassen auf Hilfe oder selbst andere unterstützen und begleiten. Es gibt auch heute unzählige Beispiele dafür. Vielleicht nicht so spektakulär, aber doch wirksam und unendlich wichtig im großen Meer der Menschlichkeit. Ich finde, es lohnt sich, das wahrzunehmen und davon zu erzählen.

Der treue Gott

Die biblische Geschichte von Abraham und seiner Frau Sarah gehört zu den Urgeschichten der Bibel. Sie erzählt, wie die beiden sich auf ein unglaubliches Abenteuer einlassen. Gott möchte, dass sie sich aus ihrer Komfortzone bewegen, alles Bisherige verlassen und sich aufmachen in ein Land, das er ihnen zeigen wird. Alles offen. Was für ein Wagnis! Vor über 3000 Jahren, ohne Handy, ohne Landkarte, ohne Sicherheit. Sie brechen wirklich auf, weil sie auf Gott vertrauen und überzeugt sind, dass er es, durch Höhen und Tiefen, schon fügen wird. Dieser Gott, wie die Bibel von ihm erzählt, ist schon immer einer, der seine Menschen herausfordert und ihnen treu zur Seite steht. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Bibel. Mit Abraham und Sarah macht er sich also auf den Weg in eine unbekannte Zukunft. Und sie werden zur Keimzelle eines ganzen Volkes. Ihre Kinder und Kindeskinder reichen dieses Vertrauen auf den verlässlichen Gott weiter. Und selbst als es ganz schwer kommt und sie jahrelang als Sklaven für den ägyptischen Pharao arbeiten müssen, setzen sie weiterhin auf seine Hilfe. Dann die große Freiheit, wie ein Wunder von Gott. Doch einfach wird es nicht. 40 Jahre ziehen sie durch die Wüste, weil ihr Gott es so sagt. Und sie vertrauen ihm. Es braucht schon einen langen Atem, mit Gott unterwegs zu sein. Immer wieder erscheint ihnen dieser Gott auf ihrer Reise so fern, so rätselhaft, so schweigsam. Seine Verborgenheit setzt ihnen zwischendurch so zu, dass sie es sogar einmal mit einem goldenen Kalb als Götterstandbild, wie ein Talisman probieren. Weil ihr Gott sie vermeintlich im Stich gelassen hat. Mose aber hält an der Treue Gottes fest und vergewissert sie: Unser Gott ist treu! (5. Mose 7,9) Kurz bevor sie das Gelobte Land erreichen, hält Mose eine leidenschaftliche Rede. Darin erinnert er die Wüstenwanderer, wer Gott für sie ist und was sie ihm alles verdanken.

Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern –, sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat.

Darum hat der HERR euch herausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten. So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, dass du danach tust. (5. Mose 7, 6-12)

Treue und Verlässlichkeit sind nach Moses Ansicht Kerneigenschaften Gottes. Sie bestehen aber nicht an sich, sie sind Teil einer lebendigen Beziehung. Die Art und Weise, wie Gott verlässlich ist, ist überraschend und immer wieder anders. Manchmal entdecke ich etwas davon im Nachhinein. Wenn eine schwere Situation überstanden ist oder sich etwas fügt, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Manchmal braucht es Lieder, Worte oder Menschen, die einen an Gottes Dabeisein erinnern. Und manchmal muss es einem zugesagt werden.

Verlass dich auf Gott von ganzem Herzen, gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. (Sprüche 3,5-6)

Und doch bleibt immer auch ein leiser Zweifel. Fragen bleiben offen und die Sehnsucht, Gott ganz nahe zu sein. "Du, Nachbar Gott" so beginnt ein Gedicht von Rainer Maria Rilke.

Du, Nachbar Gott, wenn ich dich manches Mal

in langer Nacht mit hartem Klopfen störe, -

so ists, weil ich dich selten atmen höre

und weiß: Du bist allein im Saal.

Und wenn du etwas brauchst, ist keiner da,

um deinem Tasten einen Trank zu reichen:

ich horche immer. Gib ein kleines Zeichen.

Ich bin ganz nah.

 

Nur eine schmale Wand ist zwischen uns,

durch Zufall; denn es könnte sein:

ein Rufen deines oder meines Munds -

und sie bricht ein

ganz ohne Lärm und Laut.

Aus deinen Bildern ist sie aufgebaut.

Und deine Bilder stehn vor dir wie Namen.

Und wenn einmal in mir das Licht entbrennt,

mit welchem meine Tiefe dich erkennt,

vergeudet sichs als Glanz auf ihren Rahmen.

 

Und meine Sinne, welche schnell erlahmen,

sind ohne Heimat und von dir getrennt.[2]

Gott als Nachbar

Gott als Nachbar, der nur durch eine Wand von mir getrennt wohnt, und der auch uns manchmal mich braucht, das finde ich ein wirklich bemerkenswertes Bild. Ich glaube dieses Gedicht von Rilke gefällt mir deshalb so gut, weil er damit einerseits beschreibt, dass da immer eine gefühlte Distanz zwischen Gott und mir ist. Andererseits aber ist diese Wand durch Worte, Gedanken und Möglichkeiten durchlässig. Ein Nachbar, eine Nachbarin könnte ja durchaus auch mal klingeln und vorbeischauen. Man hört einander durch die Wand. In der Tiefe unserer Gedanken scheint wohl mehr zu sein als nur Leere. Eine Ahnung, ein Licht, ein Glanz von Gottes Dasein. Das ist nicht viel, aber es reicht für den Moment und trägt oft genug gerade dann, wenn mir Gott nicht so nah erscheint… Mein Nachbar Gott - gegenwärtig und nah.

Gottes Treue verpflichtet

Wenn Gott mein Nachbar ist, dann bin ich ja seine Nachbarin. Gute Nachbarschaft funktioniert nur, wenn alle etwas einbringen. Ein freundlicher Gruß, ein Gespräch im Hausflur, gegenseitige Unterstützung, Nächstenliebe, Wahrhaftigkeit, Friede. Es geht nicht allein darum nur von Gott etwas zu erwarten. Ein gutes Miteinander kann nur entstehen, wenn wir selbst verlässlich und gut mit anderen umgehen. Wenn wir Verantwortung übernehmen, andere sehen und füreinander einstehen. In Kurzform ist uns das alles in den 10 Geboten und im Doppelgebot der Liebe aufgetragen. Es kommt in dieser Welt schon auch darauf an, dass wir ins Tun kommen, den stürmischen Ereignissen und dem fiesen Wind der Menschenverachtung nicht das letzte Wort lassen.

Ich halte es für ausgesprochen wichtig, Geschichten gelungenen Miteinanders weiterzuerzählen. Klarzumachen, dass das möglich ist und, dass es wertvoll und lebensrettend sein kann.

Kennen Sie Charlotte Knobloch, liebe Hörerinnen und Hörer? Eine beeindruckende Frau. Sie ist in der vergangenen Woche, mit ihren 93 Jahren, erneut zur Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern gewählt worden. 1932 in München geboren erlebt sie mit 6 Jahren, den 9. November 1938, als die Münchner Synagoge von SA-Männern in Brand gesetzt wird. In letzter Minute kann sie mit dem Vater aus der Stadt fliehen. Mit sieben Jahren darf sie plötzlich mit den Nachbarskindern nicht mehr spielen und als Neunjährige, sieht sie, wie ihre Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist, in einen Zug steigt, der sie angeblich zur Kur bringen soll. Der jungen Charlotte Knobloch ist damals bewusst, dass sie nie wieder zurückkommen wird. Am Ende verhungert die Großmutter, an der sie sehr hängt, im KZ Theresienstadt. Weiter in München zu bleiben ist für ein jüdisches Kind in dieser Zeit lebensgefährlich. Die Deportation nach Theresienstadt steht auch für sie unmittelbar bevor. Da kommt Zenzi, die eigentlich Kreszentia Hummel heißt, auf den Plan. Sie ist eine frühere Angestellte ihres Onkels und nimmt Charlotte unvermittelt im Sommer 1942 mit auf den Bauernhof ihrer Eltern im mittelfränkischen Arberg. Dort gibt sie das Mädchen als eigenes uneheliches Kind aus. Was für eine Aktion, was für ein Mut. Damit setzt sie auch ihr eigenes Leben aufs Spiel. Und in der damaligen Zeit bedeutet das für eine strenge Katholikin, die sie ist, außerdem eine gesellschaftliche Schande. Die Menschen vor Ort glauben ihr zwar, geben aber auch reichlich verletzende Kommentare von sich. Zenszi jedenfalls rettet damit dem jüdischen Mädchen, das nun Lotte heißt, das Leben. Sie hatte wohl großes Vertrauen in Gottes Handeln und schreckte nicht davor zurück für dieses jüdische Mädchen Verantwortung zu übernehmen und verlässlich Hilfe zu leisten.

Durch schwere Zeiten durchgetragen – für eine Lebensgeschichte wie die von Charlotte Knobloch ist das wie eine Grundmelodie.

Mein Leben ist nicht im Entferntesten so schwer verlaufen. Und ich hoffe, nie wieder werden Menschen so etwas erleben. Ich schaue oft mit Sorge und Angst auf Hetztiraden und Menschenfeindlichkeit in unserem Land. Als Gesellschaft sind wir gemeinsam verantwortlich gutes Miteinander zu schützen.  

Schwere Zeiten, andere schwere Zeiten kenne ich aber auch. Jeder und jede durchlebt sie. Dieses: Manchmal geht es nur noch nach unten…

Das Leben hat auch schwere Sturm-Zeiten. Die Sehnsucht nach sanfter sommerlicher Brise und unbeschwerter Leichtigkeit ist groß. Was trägt mich durch? Für mich ist es Gott. Der treue Gott. Darauf verlasse ich mich.

"Ich trag dich durch die schweren Zeiten", singt Udo Lindenberg. Und ich höre darin Gottes Versprechen.
 

[1] Helen Keller, Meine Welt: Blind, taub und optimistisch, Pieper Verlag 2003

[2] Rainer Maria Rilke, Das Stunden-Buch, Insel Verlag 2025, S.13.

Die Evangelische Morgenfeier

"Eine halbe Stunde zum Atemholen, Nachdenken und Besinnen" - der Radiosender Bayern 1 spielt die Evangelische Morgenfeier für seine Hörer:innen immer sonntags von 10.05 bis 10.30 Uhr. Dabei haben Pfarrer:innen aus ganz Bayern das Wort. "Es geht um persönliche Erfahrungen mit dem Glauben, die Dinge des Lebens - um Gott und die Welt."

Sonntagsblatt.de veröffentlicht die Evangelische Morgenfeier im Wortlaut jeden Sonntagvormittag an dieser Stelle.