Würzburg (epd). Noch bis zum 8. Mai werden Kandidatinnen oder Kandidaten für den Würzburger Friedenspreis 2022 gesucht. "In diesen Kriegstagen wird klar, dass Frieden nie durch Untätigkeit geschaffen wird", teilte das Friedenspreiskomitee am Dienstag mit. "Gerade wer nicht-militärische Formen von Sicherheit und Konfliktregulierung befürwortet, wisse um das notwendige hohe Engagement." Dies könne durch den mit 3.000 Euro dotierten Friedenspreis gewürdigt werden.
Der Würzburger Friedenspreis wird seit 1995 jährlich an eine Gruppe oder eine Einzelperson aus der Region verliehen, die sich besonders für Frieden und gewaltfreie Konfliktbearbeitung, für Völkerverständigung oder die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen eingesetzt hat. Das Friedenspreiskomitee besteht aus etwa 30 Gruppen der Friedens-, Umwelt- und Integrationsarbeit sowie aus verschiedenen Parteien, Organisationen und Verbänden.
Die Preisverleihung ist am 24. Juli in der Aula des Friedrich-König-Gymnasiums in Würzburg geplant. Bisherige Preisträger waren etwa der aus Äthiopien geflüchtete Journalist Addis Mulugeta, der katholische Hochschulpfarrer Burkhard Hose, die Würzburger Holocaust-Überlebende Sintezza Rita Prigmore sowie die Journalistin Pat Christ aus Würzburg, die auch für den Evangelischen Pressedienst (epd) schreibt.