Donauwörth (epd). Für die Landesgartenschau 2028 im bayerisch-schwäbischen Donauwörth ist der Startschuss gefallen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) sagte beim Spatenstich am Freitag laut Mitteilung, dieses Projekt werde Donauwörth über Jahrzehnte prägen: "Wir legen den Grundstein für eine grünere, lebenswertere und klimafeste Stadt." Die Landesgartenschau bringe mehr Grün in die Stadt unter dem Motto "Natur. Verbunden." Es ist die 40. Landesgartenschau in Bayern - die erste fand 1980 in Neu-Ulm statt.

Bis zur Eröffnung bleiben Donauwörth nun zwei Jahre. Grund für die kurze Zeitspanne zwischen Spatenstich und Eröffnung ist laut Ministerium, dass die Stadt Penzberg von der Ausrichtung zurückgetreten sei und Donauwörth spontan zugesagt habe. Die Schau soll laut Planung 165 Veranstaltungstage und rund 3.000 Veranstaltungen umfassen. Auf dem 27 Hektar großen Gelände entsteht ein Grüngürtel quer durch Donauwörth. 1.000 Bäume werden neu gepflanzt, hinzu kommen Blühwiesen, extensive Magerrasen und Staudenpflanzungen. Fünf Kilometer neue Radwege und sechs neue Brücken werden gebaut. Gefördert wird die Schau vom Umweltministerium mit maximal 8,9 Millionen Euro.

Mehr als 26 Millionen Besucher seit 1980

Insgesamt kamen laut Ministerium seit 1980 mehr als 26 Millionen Besucher zu den Landesgartenschauen. 557 Hektar neue dauerhafte Grün- und Erholungsflächen entstanden, und es flossen rund 90 Millionen Euro an Fördermitteln des Freistaats und 35 Millionen Euro EU-Mittel.

Bei der nächsten Landesgartenschau 2027 ist Bad Windsheim an der Reihe. Vergangenes Jahr fand die Schau in Furth im Wald (Landkreis Cham) statt. Heuer gibt es keine, nachdem Schweinfurt und Tittmoning (Kreis Traunstein) sich aus finanziellen Gründen zurückgezogen hatten. Die künftigen Landesgartenschauen sind vergeben an Günzburg (2029), Nürnberg (2030), Schrobenhausen (2031) und das mittelfränkische Langenzenn (2032).