Fürth, Rummelsberg (epd). Die Rummelsberger Diakonie übernimmt zum 1. Februar 2027 die Kursana Seniorenresidenz Fürth. Damit setze sie ihr Engagement fort, Menschen "verlässliche und bedarfsgerechte Angebote für ein selbstbestimmtes Leben im Alter" zu ermöglichen, teilte die Diakonie am Freitag mit. Die Seniorenresidenz gehöre künftig zu den Rummelsberger Diensten für Menschen im Alter (RDA). Die gemeinnützige GmbH betreut bayernweit mehr als 4.000 alte Menschen in ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen.

Ein besonderer Fokus der Fürther Einrichtung liege auf dem Servicewohnen, hieß es. Seniorinnen und Senioren leben dort in ihren eigenen vier Wänden und können bei Bedarf Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen. So können sie möglichst lange selbstbestimmt im vertrauten Umfeld leben. Für Sicherheit sorgt der hauseigene ambulante Pflegedienst.

"Auch künftig hohe Standards und eine umfassende Betreuung"

Der Vorstand der Rummelsberger Diakonie, Karl Schulz, zeigte sich erfreut, "dass wir die Möglichkeit erhalten haben, Verantwortung für diesen Standort zu übernehmen". Die Bewohner könnten sich auch künftig auf hohe Standards und eine umfassende Betreuung verlassen. Bei der Weiterentwicklung des Hauses setze die Diakonie auf die Kompetenz und Erfahrung des Einrichtungspersonals.

Mit der Übernahme erweitert die Rummelsberger Diakonie ihr Angebot in Fürth. Im Landkreis ist sie bereits mit einem ambulanten Pflegedienst in Seukendorf vertreten, in der Stadt mit Jugendhilfe und Kindertagesstätten.

Die Rummelsberger Diakonie zählt mit mehr als 360 Einrichtungen zu den großen diakonischen Trägern in Bayern. Zu ihren Angeboten gehören Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe sowie Schulen und Ausbildungsstätten. Täglich nutzen rund 14.000 Menschen ihre Dienstleistungen. Bayernweit betreuen die RDA mehr als 1.000 Wohneinheiten im Seniorenwohnen und bieten ambulante Dienste, Quartiersangebote sowie Hospizbegleitung an.