Rummelsberg, Schwarzenbruck (epd). Die Rummelsberger Diakonie lobt erstmals einen Preis für Medienschaffende aus. Er richte sich an alle haupt- und nebenberuflich tätigten Journalistinnen und Journalisten für ihre deutschsprachigen Beiträge zu einem sozialen Thema, teilte die Rummelsberger Diakonie am Mittwoch mit.

Ziel der neuen Auszeichnung sei, Medienschaffende anzuregen, sich mit ethischen Fragen unserer Zeit zu beschäftigen und Menschen sichtbar zu machen, deren Geschichten bislang vielleicht noch nicht die Beachtung gefunden hätten, die sie verdienten, sagte Organisatorin Andrea Höfig-Wismath und stellvertretende Pressesprecherin der Rummelsberger Diakonie.

Gesucht würden journalistische Arbeiten über oder aus den sozialen Arbeitsfeldern Menschen mit Behinderung, Jugend- und Familienhilfe, Senioren sowie Ausbildung für soziale Berufe. Die Beiträge müssen zwischen dem 30. Juni 2021 und dem 30. Juni 2022 in Print, Hörfunk, Fernsehen oder Online veröffentlicht worden sein.

Schirmherrin des Wettbewerbs unter dem Motto "Verschieden sein, gemeinsam leben" ist die Präsidentin der Diakonie Bayern, Sabine Weingärtner. Bewerbungsschluss ist der 3. Juli. Die drei besten Beiträgen sollen am 7. Dezember bei der Messe ConSozial in Nürnberg ausgezeichnet werden. Die Preise sind mit insgesamt 5.000 Euro dotiert.