Schwarzenbruck, Tansania (epd). Die von der mittelfränkischen Rummelsberger Diakonie unterstützten Sozial- und Bildungsprojekte in Tansania werden zunehmend eigenständig von einheimischen Fachkräften weitergeführt. Wie die Rummelsberger nach einer Informationsreise einer Delegation mitteilten, zeigt sich der Erfolg der mehrjährigen Aufbauarbeit besonders in der Förderung von Menschen mit Behinderungen. Die Einrichtungen werden von der "Stiftung der Rummelsberger Diakonie - Hilfen für Tansania" gefördert.
Ein Schwerpunkt der diakonischen Arbeit liege im "Faraja Center", das neben einer Diakonenausbildung auch eine Grundschule mit Internat für Kinder mit besonderen Bedarfen betreibt. Um die Finanzierung der Hilfen nachhaltig zu sichern, setzen die tansanischen Partner auf eigene Landwirtschaft und Viehhaltung sowie Kleingewerbe wie das Bedrucken von Kaffeetassen im Rahmen von Beschäftigungsprojekten. In der Region betreibt die Partnerorganisation zudem ambulante Tagesstätten und Fördereinrichtungen.
Erweiterung medizinischer Strukturen
Neben den schulischen Angeboten besichtigte die Rummelsberger Delegation unter Leitung des ehemaligen Leiterehepaars Gabriele Lehrke-Neidhardt und Günter Neidhardt das "Usa River Rehabilitation Center" mit seiner orthopädischen Werkstatt. Auch die medizinische Versorgung vor Ort wächst weiter: Das nahegelegene Nkoaranga-Hospital steht laut Diakonie kurz vor der offiziellen Anerkennung als staatliche Regionalklinik.