München, Peiting (epd). Die Einrichtungen der Kinderhilfe Oberland mit Sitz in Peiting gehen zum 1. September in die Trägerschaft der Diakonie München und Oberbayern über. Damit werde eine "gemeinsame Struktur geschaffen, die dem gewachsenen Umfang und der fachlichen Vielfalt der Arbeit angemessen ist", teilte die Diakonie in einer Presseerklärung vom Mittwoch mit. Die Rahmenbedingungen im Kita-Bereich veränderten sich seit Jahren spürbar. In der neuen Struktur könnten künftig Einrichtungen im Raum Weilheim, Starnberg und Landsberg mit denen im Großraum München stärker zusammenarbeiten "und von der gemeinsamen fachlichen Expertise und den Strukturen eines große Trägers profitieren", sagte Diakonie-Vorstandssprecherin Andrea Betz.
Die Kinderhilfe Oberland ist schon bisher als Tochterunternehmen eng mit der Diakonie München verbunden. Sie bringt 17 inklusive Kindertagesstätten, sieben interdisziplinäre Frühförderstellen sowie sechs integrative Horte für Schulkinder mit in den erweiterten Verbund. Für die betroffenen Kinder und Eltern ändere sich durch den Zusammenschluss nichts, sagte die zuständige Abteilungsleiterin Sarah Weiss: "Die pädagogischen Konzepte, die vertrauten Teams und alle Standorte bleiben erhalten."