Regensburg, Freyung (epd). Mehr als 11.000 Menschen haben das dritte "Fest der Demokratie" im und am Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) Regensburg am vergangenen Wochenende besucht. Die diesjährige Bayernausstellung "Brennpunkt Bayern: Hitler und der Kampf um die Demokratie" habe sich bei dem dreitägigen Festival als Publikumsrenner erwiesen, teilte das HdBG am Montag mit. Die Ausstellung zeigt den Kampf um die Demokratie Anfang der 1920er Jahre.

"Demokratie darf nie eine leere Worthülse sein - gestalten wir Demokratie gemeinsam", sagte Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) zur Eröffnung des Fests laut Mitteilung. Desinformation, Manipulation, Radikalisierung und der wachsende Einfluss von Tech-Milliardären forderten die Demokratie heraus. Demokratie müsse wie ein kostbarer Schatz gehütet und geschützt werden, sagte die Ministerin weiter: "Demokratie bietet mehr als das Privileg der Wahlen, sie ist der Garant für Frieden und Freiheit."

Zur Landesausstellung in Freyung kamen 1.000 Gäste

Auf dem Fest der Demokratie konnten die Besucher am Samstag und Sonntag mit aus ganz Bayern angereisten Vertretern der Jugendarbeit und der Zivilgesellschaft debattieren und deren Arbeit kennenlernen. Bei den Planspielen "Mehr Demokratie" und "Lass mal reden, lass mal hören" in der Bavariathek wurde jungen Besuchern Demokratie spielerisch nahegebracht.

Nicht nur in Regensburg, auch in Freyung bei der bayerischen Landesausstellung "Musik in Bayern" wurde am Wochenende gefeiert. Anlässlich des Bayerisch-Böhmischen Freundschaftstags konnte die Schau kostenlos besucht werden. Rund 1.000 Gäste nutzten laut Mitteilung die Gelegenheit, die vielfältige und bunte Musikgeschichte Bayerns vom Mittelalter bis heute zu erleben.