München (epd). Wenn Kinder und Jugendliche Angst vor schlechten Schulnoten haben oder es Stress in der Familie gibt, können sie sich Hilfe holen. "Schlechte Noten tun weh, sind aber kein Grund zur Panik", sagte die bayerische Familienministerin Ulrike Scharf (CSU) am Dienstag laut Mitteilung mit Blick auf die Zeugnisvergabe in Bayern am Freitag (31. Juli). Es gebe viele Unterstützungsangebote, um etwa Lernschwierigkeiten anzugehen, Stärken und Schwächen zu analysieren oder mit Prüfungsangst umzugehen.

Ab Mittwoch (29. Juli) um 16 Uhr stehe den Jugendlichen der Zeugnis-Chat der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung zur Verfügung. Er bietet 14- bis 21-Jährigen einen anonymen Austausch zu (Noten-)Angst, Schulwechsel oder einem schulischen Neustart. Auch die bayerischen Erziehungs- und Jugendberatungsstellen seien gute Anlaufstellen, etwa wenn es Unstimmigkeiten mit den Eltern wegen des Zeugnisses gebe oder bei anderen Problemen im Familienalltag, hieß es weiter. Diese Hilfsangebote seien unbürokratisch, leicht zugänglich und vertraulich, sagte Scharf.

Außerdem gibt es Sorgenhotlines

Zusätzlich stünden die Sorgenhotlines "Nummer gegen Kummer" unter 116111 (für Jugendliche) oder 1110550 (für Eltern) zur Verfügung. Bei Mobbing, Cybergrooming oder anderen Formen der Gewalt könnten sich alle kostenfrei an die neue Zentrale Bayerische Kinderschutz-Hotline wenden - unter (0 800) 8888 004.