Augsburg (epd). "Jazz aus aller Welt" will die Stadt Augsburg als Initiatorin des 31. Internationalen Augsburger Jazzsommers vom 5. Juli bis 9. August in die Stadt bringen. Wie der künstlerische Leiter Tilmann Herpichböhm dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag sagte, werde in diesem Jahr zwar auf große Namen verzichtet, dafür seien die insgesamt elf Konzerte sehr divers besetzt.

"Es ist derzeit so viel los im Jazz, vor allem beim Nachwuchs", sagte Herpichböhm. Dieser Bewegung möchte man Rechnung tragen und dabei Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt nach Augsburg bringen, die von ihrer Herkunft und vom musikalischen Spektrum viele Facetten abdecken. "Ich wollte das Augenmerk weniger auf Stars, sondern auf Herkunft und natürlich Qualität legen", sagte der Augsburger.

Mit Lakecia Benjamin eröffnet am 5. Juli im Botanischen Garten erstmals eine Saxofonistin das Festival mit Modern Jazz aus New York. Ebenfalls aus den USA stammt der in Berlin lebende Gitarrist Kurt Rosenwinkel, der am 12. Juli mit seinem Quartett kommt. Am 19. Juli steht auf der Bühne des Rosenpavillons erstmals seit 15 Jahren eine Bigband mit Kompositionen der dänischen Pianistin Kathrine Windfeld.

Einer der wichtigsten Jazzmusiker Afrikas ist der Piano-Virtuose Nduduzo Makhathini, der am 2. August auf lokale Jazzmusiker trifft, um traditionelle Klänge mit südafrikanischer Tradition und Rhythmik zu verbinden. Im Zeughaus-Innenhof treten in Kooperation mit dem Jazzclub Augsburg immer samstags Acts aus dem In- und Ausland auf.