Fürth (epd). Knapp 4.000 Studierende haben im vergangenen Jahr in Bayern ein Deutschlandstipendium erhalten. Das seien 1,1 Prozent mehr als noch im Jahr 2019, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Mittwoch in Fürth mit. Mehr als die Hälfte der Stipendien, nämlich 52,3 Prozent, seien an Studierende in MINT-Fächern gegangen. Mit dem einkommensunabhängigem Deutschlandstipendium werden seit 2011 besonders begabte Studierende gefördert. Bei der Vergabe würden auch gesellschaftliches Engagement und persönliche Lebensumstände berücksichtigt.
Knapp 70 Prozent der teilnahmeberechtigten Hochschulen im Freistaat hätten sich im vergangenen Jahr am Deutschlandstipendium beteiligt - zwei Drittel Universitäten und ein Drittel Fachhochschulen, heißt es weiter. Das bedeutet: 90,9 Prozent der teilnahmeberechtigten Studierenden konnten sich um die Förderung von monatlich 300 Euro bewerben. An den teilnehmenden Hochschulen waren im Wintersemester 2021/22 rund 360.000 Personen immatrikuliert.