Wir sind digital vernetzt wie nie, doch viele fühlen sich ungehört. In der neuen Folge des Podcasts Himmel & Hier treffen wir Caro Fellhauer auf einer Bank in Augsburg. Als Ehrenamtliche beim Projekt "Zeit zum Zuhören" stellt sie einen Wimpel auf und wartet. Die eiserne Regel: Nur zuhören, nichts bewerten.

Der Wendepunkt: Zwei Wochen im Koma 

Dass Caro das tut, hat einen tiefen Grund. Eine schwere Krankheit riss sie aus dem Leben, sie lag über zwei Wochen im künstlichen Koma. Diese Grenzerfahrung veränderte alles: "Mir ist körperlich bewusst geworden, wie wertvoll Zeit und das Zwischenmenschliche sind."

Hinter die "Emotionsmaske" blicken 

Auf der Bank erlebt Caro oft, dass Menschen zunächst wütend wirken – sie tragen eine Art "Emotionsmaske". Wer diese erste Welle aushält und echtes Interesse zeigt, entdeckt fast immer etwas zutiefst Menschliches. 

Um die Welt ein bisschen besser zu machen, braucht es aber nicht zwingend eine Bank. Caros Rat für den Alltag: "Die 1-Prozent-Lösung ist: Lächle einfach mal andere Leute an."

Die ganze Geschichte hört ihr in der neuen Folge von "Himmel & Hier" – überall, wo es Podcasts gibt.