München, Berlin (epd). Der neue bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) hat die Pläne der Bundesregierung für das Neun-Euro-Ticket kritisiert. "Mit einer dreimonatigen Rabatt-Aktion ist es nicht getan", sagte der CSU-Politiker dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (Mittwoch) vor den für diesen Mittwoch (30. März) geplanten Bund-Länder-Gesprächen. Dabei soll es unter anderem über die Finanzierung des Tickets gehen. "Viele Verkehrsunternehmen stehen angesichts der hohen Sprit- und Energiepreise vor dem Ruin", sagte Bernreiter. Für sie müsse der Bund dauerhafte Entlastungen auf den Weg bringen: "Es geht um die Existenz der Unternehmen und damit auch um die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs generell." Bayern fordert - wie auch andere Bundesländer - die Möglichkeit eines befristeten Null-Euro-Tickets mit landesweiter Gültigkeit zu prüfen.