Fürth (epd). Die Erwerbstätigen in Bayern haben im vergangenen Jahr wieder mehr gearbeitet als noch im Corona-Jahr 2020 mit seinen Lockdowns und großflächiger Kurzarbeit. Das Arbeitsvolumen sei um 1,8 Prozent gestiegen, auf insgesamt 10,3 Milliarden Stunden, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Donnerstag in Fürth mit. Besonders deutlich legte das Baugewerbe zu, nämlich um 3,9 Prozent.

Das Niveau von vor der Pandemie sei aber noch nicht wieder erreicht, wohl wegen der immer noch verbreiteten Kurzarbeit, vermuten die Statistiker. 2019 hatten alle Erwerbstätigen im Freistaat insgesamt 10,73 Milliarden Arbeitsstunden angesammelt.

Bundesweit stieg das Arbeitsvolumen im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent, auf insgesamt 60,61 Milliarden Stunden. Spitzenreiter beim Anstieg in den Bundesländern ist laut Statistik Berlin (plus 3,8 Prozent), dann folgen Hamburg (3,0), Schleswig-Holstein (2,3) und Baden-Württemberg (2,2). Bayern belegt zusammen mit Niedersachsen den siebten Platz.