Augsburg (epd). Der evangelische Stadtdekan Michael Thoma und der zweite Vorsitzende der Schiitischen Gemeinde, Zaid Jafer, sind die neuen Sprecher des Runden Tisches der Religionen in Augsburg. Beide betonten nach ihrer Wahl, wie wichtig das Gespräch und das Entdecken von Gemeinsamkeiten in den Religionen für ein friedliches und respektvolles Miteinander sei, teilte das Friedensbüro der Stadt Augsburg am Montag mit. Mit ihrer Wahl lösen sie Wolfgang Krauß und Hogen Harter ab und sind als Sprecher nun für die Repräsentation nach Außen und die Leitung der internen Sitzungen verantwortlich.
Für Jafer seien neben dem Runden Tisch auch die verschiedenen Religionsgemeinschaften selbst gefragt, den gewünschten gegenseitigen Respekt und die geforderte Toleranz in den jeweiligen Gemeinden zu verbreiten und vorzuleben. Thoma ergänzte, durch mehr Verständnis füreinander ließen sich religiöse Motive als Ursache von Auseinandersetzungen verhindern und die Welt könne ein Stück friedlicher werden.
Der Runde Tisch der Religionen ist eine Initiative der Stadt Augsburg und wird von der Stadt und den beteiligten Religionsgemeinschaften getragen. Ziel ist es, die Vielfalt der Religionen und Konfessionen Augsburgs abzubilden und zu einem friedlichen Zusammenleben der Menschen beizutragen.