Schwanberg (epd). Das Geistliche Zentrum Schwanberg und die evangelische Frauen-Communität Casteller Ring (CCR) wollen sich bald eine gemeinsame Dachmarke geben. Geplant sei, noch dieses Jahr künftig gemeinsam als "Evangelisches Kloster Schwanberg" öffentlich aufzutreten, sagte die Priorin der Communität, Schwester Ursula Buske, am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Zuvor war diese neue Marke am Dienstagabend auch Thema im Bericht von Oberkirchenrat Michael Martin auf der Frühjahrstagung der bayerischen Landessynode in Geiselwind gewesen.
Buske sagte, diese gemeinsame Dachmarke sei "keine neue Idee", sondern gebe es schon seit mehr als einem Jahr. Entstanden ist sie während der intensiven Arbeit an einem Zukunftskonzept für den Schwanberg insgesamt. "Wir wollen damit auch klarmachen, dass wir nicht einfach ein evangelisches Gästehaus auf der grünen Wiese sind", erläuterte die Schwanberg-Priorin: "Wir sind ein Ort gelebter Spiritualität, das Gästehaus hat durch die Anbindung an die Communität eine besondere Qualität, ganz ähnlich wie beispielsweise auch bei der Communität Christusbruderschaft in Selbitz."
Der Prozess zur Neuaufstellung des Schwanbergs laufe weiter, sagte Buske. Das Gästehaus am Schwanberg wird in naher Zukunft auch anhand des vom Landeskirchenrat entwickelten und bei der Synodaltagung jüngst erst vorgestellten Kriterienkatalogs bewertet - ebenso wie 18 weitere Tagungs- und Gästehäuser in Bayern, die direkt oder indirekt von der Landeskirche finanziert werden. Buske betonte, alle Beteiligten auf dem Schwanberg machten sich nun daran, "die tragenden Säulen" für das neue Dach zu entwickeln.