Augsburg (epd). Das Augsburger Mozartfest spürt dieses Jahr der Frage nach, wer oder was in der klassischen Musik zeitgemäße Maßstäbe setzt. Unter dem Motto "State of the Art" wage man dabei "den ein oder anderen Blick über Genregrenzen hinweg und setzt auf die Magie der Begegnung mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern", teilte die Stadt am Dienstag mit. Das Mozartfest findet vom 5. bis 25. Mai statt. Jährlich besuchen mehrere Tausend Gäste das Klassikfestival.

Dieses Jahr seien unter anderem Cameron Carpenter, das Chamber Orchestra of Europe, das Danish String Quartet, Avi Avital, François Leleux sowie Jess Gillam in Augsburg zu Gast. Mozart sei in vieler Hinsicht das gewesen, was man heute als "State of the Art" bezeichnen würde, so die Veranstalter. Das Mozartfest Augsburg präsentiere "besondere Persönlichkeiten und Ensembles, die in ihrem Bereich Maßstäbe setzen, die die Grenzen des Gewohnten erweitern und verschieben".

Der künstlerische Festivalleiter Simon Pickel sagte: "Die große Kunst der "Performance" ist es, in einem Konzert nicht nur die Musik zu spielen, sondern dabei ein unwiederbringliches Live-Ereignis entstehen zu lassen." Dieses lebe "von der direkten Interaktion zwischen Aufführenden und Publikum lebt".