Ansbach, Freising (epd). Noch bis Ende April haben mittelfränkische Landwirte die Chance, sich beim Ackerwildkraut-Wettbewerb zu beteiligen. Die Bestplatzierten in den beiden Kategorien Öko-Landbau und Konventionelle Landwirtschaft erhalten beispielsweise Hotelgutscheine oder Sachpreise - und eine Artenliste ihres gemeldeten Ackers, wie die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) als Mitveranstalter am Dienstag mitteilte. Bei dem Wettbewerb geht es darum, ein Stück Ackerland mit möglichst vielen verschiedenen Ackerwildkräutern zu melden, hieß es.
Die Pflanzen mit Namen wie Krummhals, Lämmersalat, Schuppenmiere oder Blauer Gauchheil seien oft bunt, meist recht klein und wachsen besonders auf mageren, oft steinigen oder sandigen Äckern in Mittelfranken. Oft vorschnell als "Unkraut" abgetan, handelt es sich bei den Pflanzen nicht nur um selten gewordene Naturschätze, sondern auch um uraltes Kulturgut. Viele der "Ackerwildkräuter" stammen von Pflanzen ab, die mit dem Getreide und dem Ackerbau vor 8.000 Jahren aus Kleinasien nach Mitteleuropa importiert wurden.