Nürnberg (epd). Die Lebenshilfe Nürnberg veranstaltet an drei Tagen (4. bis 6. Mai) Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Verein teilte am Freitag mit, dass in dieser Zeit täglich ein inklusives Team in der Innenstadt unterwegs ist, um sowohl Passanten als auch Menschen aus der Politik zum Thema Inklusion und Teilhabe zu interviewen. Dafür werde es eine "Bank gegen Ausgrenzung" geben, bei der an einem Platz die Sitzfläche fehlt, sodass auch Rollstuhlfahrer teilnehmen können. Erfunden hat diese Bank die Lebenshilfe Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.

Am 7. Mai beteiligt sich die Lebenshilfe Nürnberg am "UN-Zug" des Behindertenrats Nürnberg, der zusammen mit Trägern der sozialen Arbeit und den OBAs (offene Behindertenarbeit) in Nürnberg organisiert und durchgeführt wird. Anlass ist die vor 14 Jahren in Kraft getretene Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN).