Würzburg (epd). Noch bis zum 9. Mai werden Kandidatinnen oder Kandidaten für den Würzburger Friedenspreis 2022 gesucht. Seit 1995 wird der Preis jährlich an eine Gruppe oder eine Einzelperson aus der Region verliehen, die sich besonders für Frieden und gewaltfreie Konfliktbearbeitung, für Völkerverständigung oder die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen eingesetzt hat, wie das Friedenspreis-Komitee am Dienstag mitteilte. Das Komitee besteht aus etwa 30 Gruppen der Friedens-, Umwelt- und Integrationsarbeit sowie aus verschiedenen Parteien, Organisationen und Verbänden. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird dieses Jahr zum 28. Mal vergeben.
Die Preisverleihung ist für den 24. Juli in der Aula des Friedrich-König-Gymnasiums in Würzburg geplant. Wie das Komitee mitteilte, denkt man in diesem Jahr besonders an die aktuelle Situation in der Ukraine: Dort sehnen sich viele Menschen nach Versöhnung und Völkerverständigung. Bisherige Preisträger waren etwa der aus Äthiopien geflüchtete Journalist Addis Mulugeta, der katholische Hochschulpfarrer Burkhard Hose, die Würzburger Holocaust-Überlebende Sintezza Rita Prigmore sowie die Journalistin Pat Christ aus Würzburg, die auch für den Evangelischen Pressedienst (epd) schreibt.