Regensburg (epd). Die 28. Internationale Kurzfilmwoche Regensburg hat die Filmpreise auf ihrem ersten hybriden Festival vergeben. Der Hauptpreis im Internationalen Wettbewerb, der BR-Kurzfilmpreis, ging an den Film "Noir Soleil" von Marie Larrivé, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Aus insgesamt 132 Kurzfilmen verteilt auf fünf verschiedene Wettbewerbe wurden die Gewinner gekürt.
Die Jury zeichnete den Film "Noir Soleil" aus, weil er den Betrachter "in eine Welt voller Schönheit und Geheimnisse eintauchen" lasse, hieß es. Durch den Einsatz der Animationen und einer Reduktion der Geschichte auf das Notwendigste werde "den gemalten Bildern, den Figuren und ihren Gefühlen ganz der Raum überlassen".
Der Preis der Stadt Regensburg ging an den Film "My Uncle Tudor" von Olga Lucovnicova aus Frankreich. Die Jury bezeichnete den Film als "wohl der mutigste und intimste Moment des letzten Kinojahres". Der Candis-Preis im Deutschen Wettbewerb wurde verliehen an den Film "Lower Ambitions" von Irem Schwarz.
Den Nachhaltigkeitspreis erhielt der Film "Doom Cruise" von Hannah Stragholz und Simon Steinhorst. Trotz der düsteren Zukunft liege "ein Witz und eine Wärme in all den kleinen Momenten", befand die Jury. Der Regionalfensterpreis ging an den Film "Im Nebel" von Klaus Schreier und an den Film "Zhao und die Brücke der Gesellschaft" von Noah Terschak, Jonas Scheuerer und Jennifer Meyer. Alle Programme mit insgesamt 208 Filmen aus 37 Ländern sind noch bis zum 3. April online anzusehen.