München (epd). Auch in diesem Jahr stehen 6.000 Froschfreunde des BUND Naturschutz in Bayern bereit, um Fröschen, Molchen und Kröten bei ihren Massenwanderungen über die Straßen zu helfen. Aktuell sorgten die kalten und trockenen Nächte jedoch noch dafür, dass die Amphibien in ihren Winterverstecken bleiben und auf mildere und feuchtere Nächte warten, teilte der BUND Naturschutz am Donnerstag mit. Jährlich retteten die Freiwilligen in Bayern etwa eine halbe Million Amphibien, indem sie Fangzäune aufbauen und die Tiere sicher über die Straßen bringen.

Sorgen bereiten den Naturschützern die Auswirkungen der Klimakrise: Durch vermehrte Trockenheit und Hitze seien die Lebensräume der heimischen Amphibien bedroht. Der BUND Naturschutz bittet alle Autofahrer in den nächsten Wochen um Vorsicht und Rücksichtnahme, vor allem in der Nähe von Amphibienzäunen und Warnschildern.