München (epd). Die Erzdiözese München und Freising spendet 200.000 Euro an die Caritas International für Dürreopfer in Ostafrika. Die Katastrophenhilfe stelle mit dem Geld Menschen in Kenia und Somalia vor allem Bargeld, Nahrungsmittel und Viehfutter zur Verfügung, teilte die Erzdiözese am Dienstag mit. Für viele Menschen sei die Lage dramatisch, sagte Generalvikar Christoph Klingan. Vielerorts werde das Wasser knapp, was zu großem Hunger von Menschen und Nutztieren führe. Dort will man laut Klingan mit der Spende konkret helfen.
Seit einigen Monaten gefährdet eine anhaltende Dürreperiode mehrere Länder in Afrika. In Somalia gilt wegen der Dürre seit November der Notstand. Laut Diözese könnte die Zahl der vom Hunger betroffenen Somalier ohne humanitäre Hilfe bis Mai auf 4,6 Millionen Menschen steigen. In Kenia liege der Bedarf an Nahrungsmittelhilfen bereits jetzt schon um 70 Prozent höher als bei den Dürren im Jahr 2016 und 2017.