München (epd). Mit der Podcast-Serie "mittelblau" will die Diakonie München und Oberbayern auf Menschen am Rand der Gesellschaft aufmerksam machen. "Wir reduzieren Menschen oft auf bestimmte Etiketten", sagte Thorsten Nolting, Vorstandssprecher der Diakonie, laut Pressemitteilung vom Freitag. Dann sei jemand plötzlich die Obdachlose oder der psychisch Kranke, obwohl auch in ihm Talente und Stärken steckten. Nolting nennt die Geschichten der Podcasts "eine Inspiration, denn wir alle straucheln irgendwann".

In der ersten Staffel kommen laut Mitteilung eine Frau mit beginnender Demenz zu Wort, ein Mann mit Schizophrenie und eine junge Frau, die bereits mit 18 Jahren auf der Straße lebte. Aber auch eine Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe und eine Erzieherin berichten aus ihrem Alltag und der mangelnden Wertschätzung, der sie begegnen.

Die Podcasts wurden laut Mitteilung in Kooperation mit der Evangelischen Medienagentur produziert. Thorsten Nolting treffe in den fünf Folgen "mit Offenheit und Neugier auf Menschen, die etwas zu sagen haben".