Augsburg, Berlin (epd). Die CSU lehnt die Pläne der CDU für ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige ab. Ein solcher Vorschlag sei eine "Verbotsdebatte", die "an der Wirklichkeit vorbei" gehe, sagte der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann, der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). Statt Verboten solle die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden. Zudem sei ein besserer Schutz vor jugendgefährdenden Angeboten notwendig. Die Politik müsse die Plattformbetreiber stärker in die Pflicht nehmen. Pauschale Verbote würden Kindern und Jugendlichen den Raum nehmen, digitale Fähigkeiten zu erlernen, sagte Hoffmann.
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