Nürnberg (epd). Nach der Winterpause öffnet der Burggarten der Kaiserburg in Nürnberg ab Karfreitag die Tore für seine Gäste. "Besucherinnen und Besucher können so pünktlich zu den Osterfeiertagen wieder die besondere Atmosphäre über den Dächern von Nürnberg in dem 8.000 Quadratmeter großen, prächtigen Garten genießen", freut sich Heimatminister Albert Füracker (CSU) in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Seit 2015 war der Burggarten für 160.000 Euro restauriert worden und in dieser Zeit nur über das Gartentor am Ölberg oder über den Bürgermeistergarten vom Neutor zugänglich. Nach Abschluss der größeren Bauarbeiten ist der Garten nun wieder von allen Zugängen aus offen. Bei der Gartensanierung sei großer Wert darauf gelegt worden, dass der Burggarten ab sofort durchgehend barrierefrei erschlossen ist.

In den kommenden Jahren ist auch die Sanierung der restlichen Gartenbereiche bis zur Tiergärtnertorbastion nach der gartendenkmalpflegerischen Zielsetzung im Stil der 1950er Jahre geplant. Am Ende der Baumaßnahmen soll der Burggarten laut Heimatministerium mit seinem Reichtum an verschiedensten Blumen, Sträuchern und Bäumen für Mensch und Tier wieder als eine Oase der Ruhe inmitten der Großstadt fungieren.

Die Entstehung des Burggartens reicht ins Jahr 1852 zurück, als König Maximilian II. von Bayern beschloss, die nördlichen Festungswerke der Kaiserburg zum "Schlossgarten" umzuwandeln. Nach der Zerstörung des Gartens im Zweiten Weltkrieg begann 1949 seine Wiederherstellung.