München (epd). Der Bund Naturschutz in Bayern unterstützt die weltweite Earth Hour an diesem Samstagabend (26. März). "Auch wenn der furchtbare Krieg in der Ukraine im Moment alles überschattet: Die Erderhitzung ist und bleibt die größte weltweite Krise", teilte der Vorsitzende Richard Mergner am Freitag in München mit. Wenn man nicht massiv gegensteure, "werden wir uns selber die Lebensgrundlagen in weiten Teilen der Erde entziehen". Am wichtigsten für den Klimaschutz sei der Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Zwischen 20.30 und 21.30 Uhr wird wieder in aller Welt an Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten für eine Stunde das Licht ausgeschaltet. Die Klimaschutzaktion wurde 2007 vom WWF ins Leben gerufen. Auch in Bayern beteiligen sich mehr als 100 Städte und Gemeinden. So wird etwa an der Münchner Frauenkirche, am Schloss Neuschwanstein oder am Würzburger Dom die Beleuchtung heruntergefahren.
"Energiesparen ist das Gebot der Stunde", sagte BN-Energieexperte Michael Remy. Leider würden immer noch viel zu viele öffentliche Gebäude nachts angestrahlt. "Wir fordern alle Kommunen auf, unnötige Beleuchtung wo immer es geht dauerhaft abzuschalten."