München, Berlin (epd). Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) stellt 32 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung von rund 90 Kulturprojekten von nationaler Bedeutung zur Verfügung. Zu den geförderten Einrichtungen gehören nach Angaben ihrer Behörde vom Dienstag in Berlin unter anderem das Residenztheater München, die Hamburger Kunsthalle, die Wartburg in Eisenach, das Grassi Museum Leipzig und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
"Kultur stiftet Identität und Zusammenhalt - in den Metropolen genauso wie im ländlichen Raum, wo die kulturelle Grundversorgung oftmals keine Selbstverständlichkeit ist", sagte Roth. Deshalb gehöre der Erhalt und die Stärkung der kulturellen Infrastruktur zu den wichtigsten kulturpolitischen Zielen der Bundesregierung. Gemeinsam mit den Bundesländern werde eine Vielzahl bedeutender Kultureinrichtungen in ganz Deutschland dabei unterstützt, dringend notwendige Investitionen vorzunehmen.
Mit dem Programm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland (INK)" fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien seit 2020 gemeinsam mit den Bundesländern Investitionsmaßnahmen zum Erhalt und zur Profilierung national bedeutsamer Kultureinrichtungen. Die Bundesmittel sind unter anderem für Projekte im Filmmuseum Potsdam, im Augustinermuseum Freiburg, im Technomuseum Mannheim, im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover und im Schloss Wernigerode vorgesehen.