Augsburg (epd). Mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den gesellschaftlichen Frieden beschäftigen sich die diesjährigen Augsburger Friedensgespräche. Unter dem Titel "Pandemie und Frieden. Was macht Corona mit unserer Gesellschaft?" diskutieren die Münchner Virologin Ulrike Protzer und der Münchner Soziologe Armin Nassehi, wie die Stadt Augsburg am Dienstag mittteilte. Die Friedensgespräche finden am Donnerstag (24. März) um 19 Uhr im Goldenen Saal des Rathauses statt.
Die Augsburger Friedensgespräche nehmen Bezug auf den Augsburger Religionsfrieden von 1555. Sie beschäftigen sich insbesondere mit dem interreligiösen Dialog, mit Migration und Integration. Frühere Redner waren der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der damalige Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx zum Thema "Zukunft der Kirche. Kirche der Zukunft" sowie Margot Käßmann, Rabbiner Henry G. Brandt, Josef Schuster und Ahmad Mansour zum Thema "Antisemitismus in den Religionen".