Würzburg (epd). Im September soll in Würzburg das nach eigenen Angaben "weltweit erste Zukunftshaus" eröffnen. Betrieben wird es von einer Genossenschaft, die mit dem Zukunftshaus "nachhaltige Konsumformen alltagstauglich anbieten" möchte, wie die Genossenschaft am Dienstag mitteilte. Konkret heißt das: Im Zukunftshaus soll man defekte Sachen reparieren lassen, ungenutzte Dinge zum Tausch anbieten, nachhaltige Produkte kaufen und selten benötigte Gegenstände mieten können - beispielsweise Haushaltsgeräte, Freizeitzubehör oder Dinge für eine bevorstehende Party.

"Durch die Bündelung und zeitgemäße Darstellung der einzelnen Angebote unter einem Dach werden die Hürden für einen nachhaltigen Lebensstil deutlich gesenkt", sagte Matthias Pieper, Vorsitzender der Zukunftshaus-Genossenschaft. Für den Mietbereich sucht die Genossenschaft in den nächsten Wochen und Monaten noch Spenden. Wer also gut erhaltene Gegenstände hat, die momentan kaum genutzt werden und die in einem Mietangebot sinnvoller eingesetzt werden können, soll sich bei der neuen Genossenschaft melden, hieß es. Eine Liste mit benötigten Dingen steht auch im Internet.