München (epd). Der evangelische Kirchenkreis München-Oberbayern und das katholische Münchner Erzbistum beteiligen sich mit gemeinsamen Veranstaltungen an der bundesweiten "Woche für das Leben". Am 3. Mai soll es eine prominent besetzte Podiumsdiskussion und am 6. Mai einen ökumenischen Gottesdienst im Liebfrauendom geben, teilten der Kirchenkreis und das Erzbistum am Freitag mit. Die "Woche für das Leben" findet heuer vom 30. April bis 7. statt und will diesmal auf die Situation von Menschen mit Demenz aufmerksam machen.
An der Podiumsdiskussion am 3. Mai sollen der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), die Vorständin des Münchner Caritasverbandes, Gabriele Stark-Angermeier, und die Leiterin der Fachstelle "Spiritualität - Palliative Care - Ethik - Seelsorge der Diakonie München und Oberbayern", Dorothea Bergmann, teilnehmen.
Die Veranstaltung in der Evangelischen Stadtakademie steht unter dem Titel "Was soll der Schlüssel im Kühlschrank? Wenn Angehörige dement werden". Dabei soll auch die App "DemenzGuide" vorgestellt werden, die Antworten auf häufige Fragen rund um Demenz geben soll. Die App haben die Fachstelle Demenz der Erzdiözese München und Freising und die Altenheimseelsorge im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München gemeinsam entwickelt.
Beim ökumenischen Vergiss-mein-nicht-Gottesdienst am 6. Mai wollen Regionalbischof Christian Kopp und Generalvikar Christoph Klingan den an Demenz erkrankten Menschen, ihren Angehörigen, Pflegenden und Freunden Mut und Gottes Segen zusprechen.