Regensburg (epd). In der historischen Dreieinigkeitskirche in Regensburg wird am 13. Mai (Freitag) Tango getanzt. Dabei treffe argentinische Tangokultur auf christlich-europäische Lebenskunst, teilte das Evangelische Bildungswerk am Freitag mit. 1996 komponierte der Argentinier Martín Palmeri eine Konzertmusik, die sich an Elementen der traditionellen Messe orientiert, die Misa Tango. Laut Veranstalter zeige sich, dass sich Tango auch zu sakraler Musik tanzen lasse.

Bei dem Konzert mit anschließendem Tangotanz für alle treten das renommierte Tangoensemble Cuarteto aus Rotterdam und der Regensburger Kammerchor auf. Christiane Solf und Sven Frais von Tango im Fluss Regensburg tanzen dazu einen Tango Argentino. Nach der Pause spielt das Cuarteto Rotterdam ein Programm zum Mittanzen. Die Moderation übernimmt Pfarrerin Gabriele Kainz. Das Konzert findet zweimal statt, Beginn ist um 18 und um 20.30 Uhr.

Im Jahr 2009 erklärte die UNESCO den Tango zum Weltkulturerbe. Er gilt nicht nur als Tanz, sondern als ein mit Emotionen aufgeladener Mythos. Seine Kraft liege darin, Schmerz in Energie zu verwandeln, hieß es.