Nürnberg (epd). Klimaschutz im Alltag können Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines zweiwöchigen "CO2-Challenge" praktizieren, den die Metropolregion Nürnberg ab dem 2. März anbietet. Klimaschützer könnten mit "14 kleinen Alltagstaten" dem Klimawandel einen Dämpfer verpassen, heißt es in einer Mitteilung der Metropolregion am Donnerstag. Mitmachen könne man unter www.co2challenge.net oder über Social-Media-Kanäle.

Die Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Metropolregion Nürnberg regen an, eigene Gewohnheiten in neuem Licht zu sehen. Denn Klimasünden zeigten sich nicht nur beim Auto, im Heizungskeller oder unter der Dusche, sondern beispielsweise auch im Kleiderschrank und im Einkaufskorb, hieß es. Schon mit kleinen Maßnahmen lasse sich einiges an CO2 einsparen, zum Beispiel mit einem fleischlosen Tag oder einem neuen wassersparenden Duschkopf.

Die Klimaschutzmanager kündigen auch an, dass es ab Sommer möglich sein soll, auf der Homepage www.co2challenge.net den eigenen CO2-Ausstoß und die Einsparungen durch die CO2-Challenge zu berechnen. Damit könnten sich die Teilnehmer mit der eigenen Familie oder dem Freundeskreis messen. Zahlreiche Kommunen, Initiativen und Unternehmen in ganz Deutschland hätten in den letzten Jahren an der Aktion teilgenommen. Verbunden ist mit der Challenge auch ein Gewinnspiel.

Die Metropolregion Nürnberg besteht aus 23 Landkreisen und elf kreisfreien Städten, vom thüringischen Landkreis Sonneberg bis zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, vom Landkreis Kitzingen bis zum Landkreis Tirschenreuth im Osten. In ihr leben rund 3,6 Millionen Einwohner.