Würzburg (epd). Der 11. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Würzburg ist am Mittwochabend zu Ende gegangen. Rund 800 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medizin, Theologie, Seelsorge, Psychotherapie und Pädagogik aus aller Welt hatten an dem Treffen teilgenommen, wie die Veranstalter mitteilten. Die Tagung vom 1. bis 4. Mai stand unter dem Motto "Wenn Angst und Polarisierung auf Hoffnung und Liebe treffen".
Zum Abschluss der Tagung sagte der Professor für Praktische Theologie an der CVJM-Hochschule in Kassel, Tobias Faix, dass Gott das Schicksal der Menschen in der Ukraine nicht egal sei. Gott sehe und höre und setze sich für Gerechtigkeit ein. Angesichts zunehmender Polarisierung, öffentlicher Empörungen und moralischer Kulturkämpfe sei die Orientierung an einem Gott der Gerechtigkeit wichtig: "Er hilft uns, seine Gerechtigkeit mit Liebe und Hoffnung wahrhaftig zu leben und so zu Friedensstiftern zu werden."
Der Tübinger Theologie-Professor Hans-Joachim Eckstein sagte, dass der Glaube an Gott das wirksamste Mittel sei, um Ängste zu überwinden. Die Botschaft der Bibel lasse sich auf den Punkt bringen: "Du bist ein Wunsch, den Gott sich selbst erfüllt hat." Wenn jemand von dieser Zuversicht erfüllt schon auf Erden lebe, verändere das alles im Leben. Der Kongress wurde von der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) veranstaltet.