München (epd). Die Kampagne "Wir. Füreinander - Integration verbindet" von Diakonie, Caritas und dem bayerischen Innenministerium ist am Montag (5. Oktober) an den Start gegangen. In den kommenden Wochen werde man vier Menschen mit Einwanderungsgeschichte aus Bayern vorstellen, hieß es in einer Pressemitteilung des Innenministeriums vom Montag. "Wenn mehr als 1,2 Millionen Ausländer in Bayern arbeiten, Hunderttausende sich ehrenamtlich engagieren, dann stecken hinter diesen nackten Zahlen die Lebensgeschichten von unzähligen Menschen", erklärte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Von ihnen und ihrem Beitrag für die Gesellschaft müsse man "viel öfter reden".

Die Gesichter der Kampagne sind der Fußballtrainer Edris, der Koch Risaaq, die Stadträtin Sham und der Integrationslotse Mehrab. Geschichten wie ihre zeigten, "wie viel entsteht, wenn Menschen die Möglichkeit bekommen, ihre Fähigkeiten einzubringen", sagte Sabine Weingärtner, Präsidentin der Diakonie Bayern. Die ganze Gesellschaft profitiere davon. Mit der Kampagne wolle man außerdem "in der zunehmend negativen Darstellung von Migration bewusst ein positives Signal" setzen, fügte Andreas Magg, Landes-Caritasdirektor, hinzu.

Kampagne auf Social Media und an Bahnhöfen

Die Kampagne läuft laut Mitteilung auf den Social-Media-Kanälen von Innenministerium, Diakonie und Caritas. Zudem seien die Motive im Rahmen der digitalen Außenwerbung bayernweit an zahlreichen Bahnhöfen sowie in den Münchner S-Bahnen zu sehen.