München (epd). Konzertiertes Vorgehen gegen die Hersteller und Käufer gefälschter Impfpässe im Großraum München: Am vergangenen Freitag und am Dienstag wurden von der Staatsanwaltschaft München I und dem Kommissariat 67 des Polizeipräsidiums München 50 Objekte durchsucht, wie die Ermittler am Dienstag mitteilten. Mehr als 200 Polizeikräfte waren an den beiden Tagen insgesamt im Einsatz, beschlagnahmt wurden rund 100 gefälschte Impfpässe sowie mehr als ein Dutzend falsche "digitale Covid-Zertifikate der EU", mehrere gefälschte Impfzentrums- und Arztpraxen-Stempel und diverse Impfstoff-Chargen-Aufkleber. Die Ermittlungen und die Aufarbeitung der umfangreichen gesicherten Beweismittel benötigen nun noch einige Zeit, hieß es.