Kulmbach (epd). Der bisherige Regensburger Hochschulpfarrer Friedrich Hohenberger ist an diesem Sonntag in sein neues Amt als Kulmbacher Dekan eingesetzt worden. Durch seine langjährige Arbeit in der Landessynode und im Landessynodalausschuss habe er verschiedene Perspektiven kennengelernt und gelernt abzuwägen, sagte die Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner im Einsetzungsgottesdienst. "Du bist ein Netzwerker und bringst Menschen zusammen". Greiner sagte laut Redemanuskript weiter, dass sie Hohenbergers offenes und seelsorgerliches Ohr schätze.
Hohenberger selbst freut sich schon auf sein neues Amt und auf die neue berufliche Umgebung, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). "Kulmbach ist anscheinend ein Hotspot, da ist immer was los", diesen Eindruck habe er durch Erzählungen aus seinen Bekanntenkreis über Kulmbach gewonnen. Oberfranken ist dem aus Straubing stammenden Theologen nicht unbekannt, da er sein Vikariat im Dekanat Kronach-Ludwigstadt absolviert hat.
Friedrich Hohenberger kommt aus einem offenen christlichen Elternhaus und war schon in seiner Jugend sehr in der evangelischen Jugend engagiert. Er spüre immer "diese Leidenschaft etwas für den Glauben zu tun." Ihn treibt es an, Menschen für den Glauben und für die Kirche zu begeistern.
Mit seiner Frau Annett hat er drei Kinder, die ihn "immer wieder in andere Welten führen". Er hätte nie gedacht, dass er einmal an Motorrädern rumschraube und sich dafür interessiere, wie Traktoren funktionieren.
Hohenberger folgt auf Thomas Kretschmar, der im vergangenen Jahr verabschiedet wurde. Im Dekanat Kulmbach leben ungefähr 28.000 Evangelische in 25 Kirchengemeinden zwischen Fichtelgebirge, Frankenwald und Fränkischer Schweiz.