München (epd). Der Diözesan-Caritasverband hat zum achten Mal seinen Münchner Sozialcourage Medienpreis verliehen. Caritas-Direktor Hermann Sollfrank und seine Vorstandskollegen Gabriele Stark-Angermeier und Thomas Schwarz würdigten vier Beiträge in den Kategorien Fernsehen, Print, Online und Hörfunk, wie der Caritasverband am Freitag mitteilte. Die Urkunden und Pokale sind jeweils mit 1.000 Euro dotiert.
In der Kategorie Fernsehen wurden Andrea Kammhuber und ihr Team für die "Stationen"-Reportage "Vergiss-mein-nicht - Miteinander trotz Demenz" im Bayerischen Rundfunk ausgezeichnet. In ihrer Reportage gehe es um von Demenz betroffenen Menschen und deren Angehörige.
In der Kategorie Print wurde die Autorin Sarah Bioly für ihre Reportage "Unerreichbar" im Magazin der "Süddeutschen Zeitung" ausgezeichnet. Sie thematisiere darin, wie die Rechtsgrundlage für psychisch Erkrankte in Bezug auf deren Selbstbestimmung gestaltet sei.
In der Kategorie Online gewann BR PULS/Die Frage für den Beitrag "Amputation: 33 Operationen konnten mein Bein nicht retten. Wie komme ich mit meinem Körper klar?". Es werde die Geschichte über Anna erzählt, die sich dazu entschließt, ihr krankes Bein amputieren zu lassen. Der Beitrag zeige ihren Umgang mit ihrem Körper und wie sie sich mit ihrem Bein auf Instagram präsentiere.
In der Kategorie Hörfunk wurde Gesche Piening für ihr Hörspiel "bin pleite ohne mich. Leben mit Privatinsolvenz" geehrt. In dem Bericht kommen zahlreiche Betroffene von Privatinsolvenz zu Wort.