Würzburg (epd). Die Macher des Würzburger Filmwochenendes sind zufrieden: Zwischen dem 27. Januar und 2. Februar wurden insgesamt 3.200 Tickets verkauft, knapp die Hälfte davon in den 41 Vor-Ort-Vorstellungen, teilte die Filminitiative Würzburg am Sonntag mit. Für die 48. Auflage des Filmfestivals hatten die Macher ein hybrides Konzept erarbeitet: neben einer Präsenz-Spielstätte im Programmkino Central zeigte man etliche Filme an den sieben Festivaltagen auch online.
"Es war ein anderes, aber dennoch ein schönes FiWo", teilte die Filminitiative weiter mit. Vorständin Vivianne Bogumil ergänzte aber: "Ein Festival fast ohne Begegnungen außerhalb des Kinosaals, ist kein richtiges Festival, zumindest nicht auf Dauer." Zu Filmfestivals gehörten schließlich Treffpunkte, an denen man vor und nach den Filmen Plaudern und verweilen könne - es gehöre das Hetzen von einer zur nächsten Spielstätte ebenso dazu wie dr "Kampf um die Sessellehne", hieß es.
Vier Tage nach Festivalschluss stünden auch die Gewinner der Publikumspreise fest. Der mit 2.500 Euro dotierte Spielfilmpreis geht an die Norwegerin Yngvild Sve Flikke für "Ninjababy", der Preis für den besten Dokumentarfilm (1.500 Euro) geht an die US-amerikanische Filmemacherin Rachel Fleit für "Introducing, Selma Blair". Den mit 1.000 Euro dotierten Kurzfilmpreis erhält der Schweizer Simone Giampaolo für "Only A Child".