München (epd). Bei seiner Aktion Sternstunden-Tag hat der Bayerische Rundfunk (BR) am Freitag 11,6 Millionen Euro für Kinderprojekte gesammelt. Das Ergebnis sei das zweitbeste in der Geschichte der Sternstunden, die es seit 1993 gibt, teilte der Sender am Samstag mit. Insgesamt seien 2021 bisher 17,5 Millionen Euro an Sternstunden gespendet worden. "Kinder leiden in besonderem Maße unter der Pandemie, deshalb ist schnelle, unkomplizierte Hilfe wichtiger denn je, sagte Katja Wildermuth, Intendantin des Bayerischen Rundfunks. Der Initiator und Geschäftsführer von Sternstunden, Thomas Jansing, erklärte, die Spenderinnen und Spendern hätten auch in einem schwierigen Jahr ein deutliches Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls gesetzt. "Jede Spende für den guten Zweck ist ein Statement, ein Bekenntnis zu einem gemeinsamen Wertekanon, der uns als Gesellschaft auch durch schwere Zeiten trägt."
Am Freitag widmete der Bayerische Rundfunk sein Programm Kindern in Not. BR-Mitarbeitende und -Moderatoren und Prominente, darunter Uschi Glas und Bruno Jonas oder Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, nahmen am Telefon Spenden entgegen. Zum Abschluss fand wieder die "Sternstunden-Gala" statt, die aber zum zweiten Mal coronabedingt nicht aus der Frankenhalle in Nürnberg, sondern live aus dem BR-Studio in Unterföhring gesendet wurde.
Seit 1993 hilft der BR mit der Aktion kranken, behinderten und Not leidenden Kindern in Bayern, Deutschland und der Welt. Über 300 Millionen Euro sind nach Angaben des Senders seitdem gespendet worden und 3.500 Hilfsprojekte unterstützt worden.