Nürnberg (epd). Die Sebalduskirche und die Lorenzkirche in Nürnberg stehen nur noch wenige Tage nachts im Licht. Die Stadt Nürnberg werde ab Dienstag (19. Juli) die Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten der Stadt bis auf Weiteres einstellen, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag. Ins Dunkel tauchen dann unter anderem auch das Albrecht-Dürer-Denkmal, das Ehekarussell, der Henkersteg, das Rathaus, das Opernhaus und der Schöne Brunnen.
Durch die Maßnahme wolle man bis zum Jahresende knapp 60.000 Kilowattstunden Strom einsparen, hieß es. "Wir müssen uns als Stadt auf eine mögliche schwierigere Versorgungslage mit Gas und Strom vorbereiten", sagte Oberbürgermeister Marcus König (CSU). Die Stadt habe einen Krisenstab eingerichtet, der sich mit der aktuellen Entwicklung und möglichen Folgen befasse. Ihm sei wichtig, dass die Kommune mit gutem Beispiel vorangehe. König appellierte an Unternehmen und Haushalte, sich auch mit Blick auf den Klimawandel Gedanken über Einsparmöglichkeiten zu machen.