München (epd). Der Bayerische Musikrat hat sich mit einem Forderungskatalog an die Landesregierung gewandt. Darin verlangt er eine Erhöhung der Kapazität von Veranstaltungen auf maximal 75 Prozent, heißt es in einer am Freitagabend in München verbreiteten Mitteilung. Die Sicherheit solcher Veranstaltungen solle die 2G- oder die 2G-plus-Regel gewähren, schreibt Musikratspräsident Helmut Kaltenhauser im Vorfeld der Kabinettssitzung am kommenden Montag.

Des Weiteren fordert der Musikrat mehr Planungssicherheit. Der Zeitraum zwischen einem Beschluss der Regierung und der Umsetzung müsse entsprechend dem Arbeitsaufwand angepasst werden. Zudem kritisiert die Organisation, dass gegenwärtig Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, die nicht geimpft oder genesen sind, aus dem Kulturleben ausgeschlossen und damit in ihrer Bildung benachteiligt seien. "Es muss jetzt gehandelt werden, um der Musik nicht endgültig die Luft zu nehmen", schreibt Kaltenhauser.