Nürnberg (epd). Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am Freitag, 10. Dezember, bietet das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg ab 13 Uhr eine Führung durch die Straße der Menschenrechte an. Neben einer Betrachtung solle auch der daraus entstandene Auftrag an die Stadt thematisiert werden. Wie das Amt für Kommunikation mitteilte, sei das Bekenntnis zu den Menschenrechten auch "geboren aus der historischen Verantwortung einer Stadt, deren Identität auf vielfältige Weise verwoben ist mit der Zeit des Nationalsozialismus". Im Frühjahr 2022 sei zudem eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Haus der Kirche "eckstein" geplant.
Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Das Dokument war eine direkte Reaktion auf die Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs. Zwei Jahre später wurde der 10. Dezember zum internationalen Gedenktag ausgerufen. Nürnberg hat sich im Jahr 2001 im Leitbild der Stadt den Menschenrechten als einem politischen Referenzrahmen verpflichtet.