München (epd). Die Arbeiterwohlfahrt hat den Vorsitz der Freien Wohlfahrtspflege Bayern übernommen. Der Paritätische gab den Vorsitz turnusmäßig nach einem Jahr am Donnerstag bei einer Pressekonferenz ab. Margit Berndl, Vorstand Verbands- und Sozialpolitik beim Paritätischen Wohlfahrtsverband in Bayern, warnte dabei auch vor der einrichtungsbezogenen Impfpflicht. "Wir steuern auf eine schwierige, wenn nicht katastrophale Situation hin." Die Impfpflicht treffe auf einen vorhandenen extremen Personalnotstand. "Wir können auf keinen Mitarbeiter verzichten." Zu viele Fragen bei der Durchsetzung der Impfpflicht seien noch ungeklärt.
In der Freien Wohlfahrtspflege Bayern sind das Bayerische Rotes Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt, der Landes-Caritasverband Bayern, die Diakonie Bayern, der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern und der Paritätische Wohlfahrtsverband Bayern organisiert. Gemeinsam erbringen die Verbände rund 75 Prozent aller sozialen Dienstleistungen in Bayern.