München, Augsburg (epd). Ein bayernweites Kunstfestival will ein Jahr lang auf das Thema Klimaschutz aufmerksam machen. "Der Klimawandel fordert zu einem Kulturwandel auf, zur Veränderung von Denkmustern und Verhaltensweisen - auch in der Kulturarbeit", sagte die Leiterin des Vereins Stadtkultur und Festival-Initiatorin Christine Fuchs. Das Festival "Kunst.Klima.Kunst" will in 20 bayerischen Städten bis Ende Juli 2023 eine Plattform für Veranstaltungen und Diskussionen sein, um Ideen für nachhaltige Kulturarbeit voranzutreiben.
Eröffnet wird die Reihe am 28. Juli in Augsburg: Das Festival "Water & Sound" legt einen Schwerpunkt auf Wasser, Musik, Ökologie und Politik der Sahara-Region. Auch die Frage, wie Festivals generell klimaverträglich gestaltet werden können, sei ein Aspekt der Reihe. Das Augsburger Musikfestival "Ton ohne Strom" gehe hier mit gutem Beispiel voran und komme ohne Verstärker und mit wenig künstlichem Licht aus. Auch das "Ander Art Festival" in München am 24. September will mit einem Leitfaden für klimafreundliche Veranstaltungen einen Beitrag zur Betriebsökologie im Kulturbetrieb leisten.
Schirmherr der Festivalreihe ist Bayerns Minister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume (CSU).