München (epd). Die bayerische Staatsregierung hat dem Landtag den ersten bayerischen Psychiatriebericht vorgelegt. Der Bericht sei eine wichtige Grundlage, "um feststellen zu können, wo wir anpacken müssen", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag. Der Bericht bilde den Status quo der psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Versorgung in Bayern in all seinen Facetten ab. Er sei damit eine wesentlichen Grundlage, um die Situation und die Lebensqualität von psychisch erkrankten Menschen und ihren Angehörigen zu verbessern.
Schwerpunkt im Bericht sei die Gesundheit "im Zuge der Corona-Pandemie sowie die psychische Gesundheit im Kontext von Arbeit". Erstellt hat den Bericht das Landesamt für Gesundheit- und Lebensmittelsicherheit (LGL). Im Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz ist festgehalten, dass die Staatsregierung dem Landtag regelmäßig alle drei Jahre über die psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Versorgung im Freistaat berichten muss.