Stein bei Nürnberg (epd). Die Farben der Ukraine werden von Sonntag (24. Juli) an nicht mehr das Rathaus der Stadt Stein beleuchten. Wie Bürgermeister Kurt Krömer am Montag mitteilte, habe man sich zum Abschalten der blau-gelben Beleuchtung entschlossen, um Energie einzusparen. "Dieser Schritt fällt mir nicht leicht, denn unsere Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine besteht nach wie vor", sagte Krömer laut einer Mitteilung. Die Stadt hatte kurz nach dem Kriegsbeginn die Beleuchtung eingeführt, um ein Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung und gegen den Angriffskrieg Russlands zu setzen.

Krömer sagte, er hoffe auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger Steins und verwies darauf, dass weiterhin zusammen mit dem Sozialverein an einer Sammelstelle dringend benötigte Hilfsgüter für die Ukraine gesammelt würden. Spenden seien weiterhin dringend notwendig, um das Leid der Menschen in der Ukraine lindern zu können. Mit den bisherigen Sachspenden seien zahlreiche Transporter in die Städte Kiew, Kharkow und Chernewzi gebracht werden. In Steins polnische Partnerstadt Puck wurden unter anderem Matratzen, Kissen und Bettdecken, Lebensmittel oder Babynahrung und Hygieneartikel im Wert von 20.000 Euro geschickt, um hier Flüchtlinge aus der Ukraine zu unterstützen.